dekodiert selbstgemacht: Artefaktproduktion just got cheap
Drei Prompts zum Artikel "Artefaktproduktion just got cheap." Kopieren, in die KI eurer Wahl einfügen, auf euer Unternehmen anwenden. In unter einer Stunde wisst ihr, wo eure Wertschöpfung verwundbar ist, ob eure Daten AI-ready sind und wo euer wertvollstes Urteilsvermögen sitzt.
Was der Prompt tut
Finde heraus, welcher Anteil eurer Wertschöpfung Artefakt-Produktion ist (wird Commodity) und welcher Taste, Brand oder Datenmodell (bleibt wertvoll).
Wann nutzen
Für Geschäftsführung, Strategieteams und Bereichsleiter, die verstehen wollen, welche Teile ihrer Arbeit durch AI billiger werden und wo der bleibende Wert liegt.
Was du bekommst
Eine Tabelle eurer zehn wichtigsten Aktivitäten, zugeordnet zu den vier Kategorien, mit Zeitanteilen und einer Einschätzung, wie viel Kapazität durch billigere Artefaktproduktion frei wird.
Analysiere die Wertschöpfung von [UNTERNEHMEN] in [BRANCHE] entlang der folgenden Unterscheidung: **ARTEFAKT-PRODUKTION** — Output, den ein AI-Agent mit guter Spec erzeugen könnte: - Reports, Analysen, Präsentationen - Standardisierte Texte (Verträge, Angebote, Dokumentation) - Code, Konfiguration, Testfälle - Datenaufbereitung, Visualisierung - Routinekorrespondenz **TASTE** — Urteilsvermögen, das auf Erfahrung basiert und nicht vollständig erklärbar ist: - Wer entscheidet, ob ein Ergebnis "gut genug" ist? - Wer erkennt, wenn eine Analyse die falsche Frage beantwortet? - Wer weiß, was der Kunde wirklich meint, auch wenn er es anders formuliert? **BRAND** — Die Art, wie ihr Dinge tut, die euch unterscheidbar macht: - Gibt es eine erkennbare Perspektive, einen Stil, eine Haltung? - Ist die maschinenlesbar (Design System, Tonalitäts-Guides, Informationsarchitektur-Regeln)? - Oder lebt sie nur in den Köpfen einzelner Leute? **DATENMODELL** — Proprietäres Wissen in strukturierter Form: - Welche Daten habt ihr, die kein Wettbewerber hat? - Wie gut sind sie strukturiert? Könnte ein LLM euer Schema in 500 Tokens verstehen — oder braucht es 50.000? - Welche Daten liegen in Silos, die niemand verbindet? Erstelle eine Tabelle mit den wichtigsten 10 Aktivitäten eures Teams. Ordne jede zu: Artefakt-Produktion, Taste, Brand oder Datenmodell. Schätze den Zeitanteil. Die entscheidende Frage: Wie viel Prozent der Arbeitszeit fließt in Artefakt-Produktion? Das ist der Anteil, der in 2-3 Jahren radikal billiger wird. Was tut ihr mit der freiwerdenden Kapazität?
Output fließt weiter zu: Das Datenmodell-Audit
Was der Prompt tut
Prüfe in 15 Minuten, ob euer Datenmodell AI-ready ist — oder ob ihr Compute-Budget verbrennt, weil eure Daten ein Chaos sind.
Wann nutzen
Für CDOs, CTOs und Bereichsleiter mit Datenverantwortung, die wissen wollen, ob ihre Dateninfrastruktur bereit ist für AI-Anwendungen oder ob erst Grundlagenarbeit nötig ist.
Was du bekommst
Eine ehrliche Einschätzung auf fünf Dimensionen mit einer klaren Empfehlung, wo ihr anfangen müsst.
Beantworte diese fünf Fragen für [UNTERNEHMEN]. Sei ehrlich — das Ziel ist Klarheit, nicht ein gutes Zeugnis. **1. Können wir unsere Kernentitäten und deren Relationen in einem Satz beschreiben?** Beispiel: "Wir haben Kunden, die Produkte kaufen, die zu Kategorien gehören, und jeder Kauf hat einen Kanal und einen Zeitpunkt." Wenn die Antwort "das ist kompliziert, weil..." lautet — dann gibt es Tabellen, aber kein Modell. **2. Wie viel Kontext braucht ein neuer Mitarbeiter, um unsere Daten zu verstehen?** Wenn ein neuer Analyst drei Monate braucht, um zu verstehen, wo welche Daten liegen und warum Zahlen in verschiedenen Systemen nicht übereinstimmen — dann braucht ein LLM dieselbe Kontextmenge. Nur bezahlt in Tokens, bei jeder einzelnen Anfrage. **3. Wo leben unsere Daten, und wie heterogen sind sie?** "Kundentyp" heißt im CRM anders als im ERP. Die Marketing-Daten haben eine andere Segmentierung als der Vertrieb. Das ist normal. Die Frage ist: Wisst ihr, WIE es so ist? Ein dokumentiertes Chaos ist besser als ein undokumentiertes. **4. Welche unserer Daten sind proprietär?** Generische Marktdaten kennt ein LLM aus dem Training. Was es NICHT kennt: eure spezifischen Kundenmuster, eure Produktrelationen, eure Vertriebskanäle. Das ist der Asset, den es zu modellieren lohnt. **5. Wie token-effizient ist unser Schema?** Könnte ein LLM eure Datenstruktur in 500 Tokens verstehen — oder braucht es 50.000? Ein Schema, das sich in wenigen Sätzen erklären lässt, produziert bessere Ergebnisse bei niedrigeren Kosten. **ERGEBNIS:** Ordne euch ein: - 5x "ja, klar" → Ihr seid weiter als 90% der deutschen Unternehmen - 3-4x "ja" → Solide Basis, gezielte Investition nötig - 1-2x "ja" → Datenmodell-Arbeit ist euer dringendstes AI-Thema - 0x "ja" → Kauft keine AI-Plattform. Investiert erst in eure Daten.
Output fließt weiter zu: Der Taste-Abhängigkeitstest
Was der Prompt tut
Identifiziere, wo Taste in eurer Organisation sitzt — und was passiert, wenn diese Leute gehen.
Wann nutzen
Für Geschäftsführung, HR-Strategie und Nachfolgeplanung, wenn ihr wissen wollt, wo euer größtes Klumpenrisiko beim Urteilsvermögen liegt.
Was du bekommst
Eine Übersicht eurer Taste-Träger mit Konzentrations- und Verwundbarkeitsanalyse und konkreten nächsten Schritten zur Wissenssicherung.
Identifiziere die Taste-Träger in [UNTERNEHMEN/BEREICH]. **SCHRITT 1: WER HAT TASTE?** Liste die Personen (oder Rollen) auf, an die sich andere wenden, wenn sie wissen wollen: - "Ist das gut genug?" - "Stimmt hier was nicht?" - "Was würde der Kunde/Markt/Vorstand dazu sagen?" Das sind eure Taste-Träger. Oft sind es nicht die mit dem höchsten Titel, sondern die, die im Raum sitzen und einmal den Kopf schütteln — und alle wissen, dass sie recht haben. **SCHRITT 2: WIE KONZENTRIERT IST TASTE?** Für jeden identifizierten Taste-Träger: - Welche Entscheidungen hängen von dieser einen Person ab? - Gibt es jemanden, der bei Abwesenheit einspringen könnte — mit vergleichbarem Urteil? - Was passiert, wenn die Person in 6 Monaten geht? **SCHRITT 3: IST TASTE KODIFIZIERT?** Für jeden Taste-Bereich: - Gibt es dokumentierte Qualitätskriterien? (Design System, Briefing-Templates, Review-Checklisten) - Oder lebt das Urteil ausschließlich im Kopf? - Könnte man das Urteil teilweise externalisieren? (A/B-Vergleiche dokumentieren, Essence Documents erstellen, Ghost Writing als Transfer-Methode) **SCHRITT 4: TASTE VS. GEWOHNHEIT** Ehrliche Frage: Ist das, was ihr als "Taste" bezeichnet, tatsächlich überlegenes Urteilsvermögen — oder ist es Gewohnheit, die niemand hinterfragt? - Testet ihr eure Taste-Urteile gegen Marktdaten? - Gibt es Bereiche, in denen ein AI-Modell bereits bessere Urteile fällt als eure Experten? - Wo ist der Taste eurer Leute ein echter Vorsprung — und wo ist er ein Komfortzone? **ERGEBNIS:** Beschreibe in drei Sätzen: 1. Wo sitzt euer wertvollstes Taste-Wissen? 2. Wie verwundbar seid ihr, wenn diese Person/diese Rolle wegfällt? 3. Was müsste ab morgen passieren, um dieses Wissen zu sichern?